
Margull bestätigt, dass die Asphaltierung ausschließlich den Anwohnern als Lärmschutz diene. Und da der Schutz der Gesundheit Aufgabe des Bundes sei, kämen hierfür die finanziellen Mittel aus dem sog. “Konjunkturpaket 2″. Das gleiche Paket von insgesamt rund 50 Milliarden Euro, aus dem im vergangenen Jahr die Abwrackprämie gezahlt wurde, steht inzwischen auch den Thüringer Kommunen für den Ausbau ihrer Infrastruktur zur Verfügung. Allerdings seien, so Margull, der Fördermittelgewährung enge Grenzen gesetzt, wobei eine bloße Sanierung von Straßen alleine nicht ausreiche.
Und daher wird gerade jetzt das alte Plaster entfernt und eine neue Decke aufgetragen, die den Vorgaben des Bundes an den Lärmschutz entspricht. Als dringlichste Fälle wurden von der Stadtverwaltung Jena in Zusammenwrken mit dem Stadtrat dabei für Jena-Nord die "Schützenhofstraße" und der "Spitzweidenweg" klassifiziert. Wegen der Förderbedingungen müsse das in diesem Jahr begonnen und beendet werden, was beim "Spitzweidenweg" schon geschehen sei und derzeit in der "Schützenhofstraße" laufe. Die Stadtverwaltung bittet deshalb um Verständnis bei den betroffenen Anwohnern.

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