


Vorbild ist die Jugendstation Gera, die seit mehr als zehn Jahren leichte und mittlere Straftaten von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren verfolgt. Mehr als 60 Prozent aller Verfahren werden dort innerhalb eines Monats abgeschlossen. Ziel ist es, vor allem Ersttätern rasch die Konsequenzen ihres Vergehens deutlich zu machen und sie von weiteren Straftaten abzuhalten. „Wir lernen gerne von Gera“, sagte Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter bei der feierlichen Eröffnung.
Die Jenaer Jugendstation ist zuständig für die Stadt Jena und den Saale-Holzland-Kreis, sie wird jetzt in eine dreijährige Projektphase starten. Verfolgt werden neben allgemeinen Strafsachen und Verkehrsdelikten auch Drogenkriminalität, Waffendelikte und Fälle von politisch motivierter Gewalt. „Als die Geraer Jugendstation vor nunmehr zehn Jahren ihren Betrieb aufnahm, war dies Neuland. Mit der Jenaer Jugendstation begehen wir wieder neue Wege, denn diese Station ist nicht nur für eine Stadt zuständig, sondern eben auch für den Landkreis“, sagte der ebenfalls zur Eröffnung anwesende Thüringer Justizminister Dr. Holger Poppenhäger (auf dem Foto mit Jenas OB Dr. Schröter).

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