

"Robert Krainhöfner arbeitet in der Tradition des Bauhauses. Die Jury hat sich einstimmig für ihn entschieden", sagte Schröter, der auch Vorsitzender der Jury für das Dexel-Stipendium ist. Der 1967 in Jena geborene Robert Krainhöfner hatte zunächst eine Werkzeugmacher-Lehre absolviert, bevor er in Nürnberg und Weimar Kunst im öffentlichen Raum studierte. Das wohl in Jena bekannteste Werk ist der so genannte Coimbra-Tisch, den Krainhöfner 2008 erschuf, als Jena Stadt der Wissenschaften war.

Robert Krainhöfners Werk reicht vom angewandten Objekt über freie Skulpturen bis hin zu Projekten, bei denen er mit Kindern zusammenarbeitet. Er faltet, konstruiert und zeichnet wie ein Ingenieur, schweißt und schmiedet wie ein Handwerker. Er verbindet das Präzise und das Handwerkliche mit dem Kreativen - so entsteht Kunst. Krainhöfner bedankte sich bei der Stadt und den Stadtwerken für das Stipendium. Er werde das Geld einsetzen, um einen anspruchsvollen Werke-Katalog drucken zu lassen.
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