(lsn / mdr) - Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat schärfere Haftbedingungen für "NSU"-Unterstützer und Ex-NPD-Funktionär Ralf "Wolle" Wohlleben aus Jena (Foto oben) angeordnet. Der Sprecher der Bundesanwaltschaft, Marcus Köhler, sagte am gestrigen Mittwoch, wegen der "Umgehung der Postkontrolle" durch Wohlleben müsse künftig jeder Kontakt mit Mitgefangenen im Einzelfall genehmigt werden, wie der MDR berichtete

Die ANwältin von Ralf WOhleben habe inzwischen Beschwerde gegen die angeordnete Verschärfung der Haftbedingungen eingelegt, wie der MDR auf seiner Internetseite berichtet.
Wohlleben wird vorgehalten, er habe die "NSU"-Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe bei und nach deren Untertauchen unterstützt. Außerdem soll er dem Trio eine Schusswaffe beschafft haben, mit der neun Migranten getötet worden waren. Dies hatten andere mutmaßlicher Unterstützer des Trios ausgesagt.
Wohlleben wird vorgehalten, er habe die "NSU"-Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe bei und nach deren Untertauchen unterstützt. Außerdem soll er dem Trio eine Schusswaffe beschafft haben, mit der neun Migranten getötet worden waren. Dies hatten andere mutmaßlicher Unterstützer des Trios ausgesagt.
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