

Als Glücksfee war Anne Zeuner, Volontärin in der Jenaer TLZ-Redaktion, mit von der Partie. Sie hatte sich zuvor davon überzeugt, dass alle Bewerbungen in unbeschrifteten Umschlägen in einem Glasbehälter waren. Dann zog sie die Briefe einzeln nacheinander hinaus, beobachtet vom Oberbürgermeister und von Jenaer Medienvertretern.
Als Mitglieder der Jury wurden erwählt: Wolfram Opel, Sabine Platz und Annett Margull. Ihre Stellvertreter sind Marcus Komann, Lydia Mehlberg und Andre Beyermann. Als Nachrücker wurden die Bewerbungen von Felix Rogowitz, Sylvia Müller, Tom Schmidt, Reinhard Hoffmann, Kurt Höfer und Jean Winkler gezogen. Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter bestätigte die Liste per Unterschrift.
Die Jury wird zu zwei Beratungen zusammentreten. Dort werden die Bürgervertreter gemeinsam mit drei Vertretern des Stadtrates und fünf Fachjuroren die Konzepte der zehn Interessenten für die Bebauung des Eichplatzes bewerten. Am Ende ihrer Arbeit werden sie gegenüber dem Stadtrat Empfehlungen abgeben. Vor der abschließenden Sitzung des Stadtrates werden die favorisierten Entwürfe der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Es gibt verschiedene Arten von Bewerbungen. Einige Interessenten wollen nur einzelne Baufelder oder gar einzelne Parzellen kaufen und bebauen, andere wollen den ganzen Platz gestalten“, sagt Martin Berger, kaufmännischer Geschäftsführer des Eigenbetriebes Kommunale Immobilien. Allerdings hätten alle Interessenten auch versichert, mit anderen zusammenarbeiten zu wollen. „In der Arbeit der Jury spielt in allererster Linie Qualität eine Rolle. Hier geht es weder um den Kaufpreis noch um andere wirtschaftlichen Kriterien“, so Berger. - Im Sommer des nächsten Jahres soll der Stadtrat entscheiden. Im Jahr 2013 könnte der erste symbolische Spaten gestochen werden.
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