

Im ersten Fall richtet sich die Klage jedoch direkt gegen die Besetzung des Aufsichtsrates und eingereicht haben soll sie ein Aktionär aus dem Umfeld der HV-Initiative, die im Vorfeld der außerordentlichen Hauptversammlung im Dezember gegründet wurde, um ein Gegengewicht zum US-amerikanischen Investor GSI Commerce aufzubauen, und sie richtet sich gegen die Wahl von GSI-Finanzvorstand Michael R. Conn in den Intershop-Aufsichtsrat.
Das im Dezember sei keine "Liebesheirat" gewesen, sagte Roland Klaus als Sprecher der HV-Initiative der Ostthüringer Zeitung. Er begrüßt daher die gerichtliche Überprüfung der Vorgänge und sagt der OTZ weiter: "Wir sind in Sorge wegen der dominanten Position von GSI. Die Machtverhältnisse spiegeln nicht die Aktienverteilung wider." Die Frage sei, so Klaus, ob Conns Tätigkeit als GSI-Vorstand mit der als Aufsichtsrat bei einem bedeutenden Lieferanten vereinbaren lasse.
Die andere Klage in Gera soll sich, wie zu erfahren war, gegen den Erwerb eigener Aktien durch INTERSHOP richten, um so ein Mitarbeiteroptionsprogramm zu bestücken.

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